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DWWA 2018 - Silber

2018 Welschriesling

6.80 €

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Vielschichtig und komplex
Dieser Wein setzt die Serie der sehr guten Rieslingweine aus unserem Keller fort: Die Farbe zart goldgelb mit grünlicher Tönung, die Nase erfreut mit einer vielversprechenden Frische – jugendlich und angenehm zart mit gelblichen Früchten und weißen Blüten. Ein Eindruck, der sich auch am Gaumen widerspiegelt: Trotz seiner Jugend zeigt sich der Wein vielschichtig und Komplex. Die ölige Textur sowie die angenehm lebendige Säure sorgen für großen Trinkspaß.
Trinkreife: bis 2022. Der Wein ist gerade in Höchstform.

Analytische Angaben
Alkoholgehalt: 12,00 %
Säuregehalt: 6,28 g/l
Restzuckergehalt: 1,6 g/l
pH-Wert: 3,26
Verschlussart: Stelvin Lux

Ein Allrounder, der zu jeder Mahlzeit eine gute Figur macht und auch zu anspruchsvolleren Gerichten gefällt. Aufgrund seines leichten Körpers eignet sich dieser Welschriesling auch als ausgezeichneter Sommerwein – ein treuer Begleiter zu einer Vielzahl von Anlässen vom Picknick bis zum täglichen Gourmetgenuss.

  • Welschriesling : 100%

Charaktervoll und sortentypisch
Es war das Jahr der frühen Lese: Der ungewöhnlich warme Frühling ermöglichte eine frühzeitige Rebblüte. Was danach folgte, war ein heißer und trockener Sommer. Einschneidend war der Regen Anfang September, der uns zu einer raschen Ernte der frühen Rebsorten zwang. Der restliche September zeigte wieder ein freundliches Gesicht: Trockenheit und Wärme ließen die Trauben perfekt reifen. Ein Jahrgang, der sich auszeichnet durch eine betonte Säure und niedrigen Alkohol – charaktervoll und sortentypisch.

Gärung in Edelstahltanks

DWWA 2018 - Silber

DWWA 2018 - Silber

Wertung: 92 von 100 Punkten

Motiv

Alfred Klinkan

Geboren in Judenburg/Steiermark 1950, verstorben 1994 in München. Von 1970 bis 1974 Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Josef Mikl und Wolfgang Hollegha. Nach Ende seines Studiums wird Klinkan im Jahr 1976 mit dem Preis für zeitgenössische Malerei des Landes Steiermark ausgezeichnet und erhält ein Stipendium für die Antwerpener Akademie der Bildenden Künste. Neben zahlreichen Soloausstellungen in Wien, Graz und Judenburg macht sich der Künstler mit seinem Auslandsaufenthalt auch international bekannt und stellt in Antwerpen seine vielbeachteten Übermalungen von Holzschnitten Albrecht Dürers aus.

Schon früh entwickelt Alfred Klinkan in seinen Grafiken und Malereien seinen eigenen figurativen Stil. Er ist ein Vorreiter der „Neuen Malerei“ in Österreich. Tiere, menschliche Wesen, sowie Misch- und Fabelwesen, in denen sich barockes Metamorphose-Denken wiederfindet, bevölkern in friedlicher Koexistenz Klinkans Werke. Eine nuancierte Farbigkeit, häufig in Komplementärkontrasten, prägt die Werke seiner Fabelwelten und gehört zum entscheidendsten und markantesten Ausdrucksmittel Klinkans.

Im Spätwerk Alfred Klinkans zeichnet sich in den 90er Jahren ein thematischer wie formaler Wandel ab. Der Künstler reduziert in seinen letzten Werkzyklen "Bilder aller Arten" die Bildmittel, seine Malweise wird gröber, das Kolorit wird dunkler und lodernder und die fröhlichen Farben verschwinden.

Der Maler Alfred Klinkan, der in den 70er und 80er Jahren einer der Hauptvertreter der Neuen Malerei Österreichs ist, verstirbt im Jahr 1994. Noch im selben Jahr widmet das Rupertinum in Salzburg dem Künstler eine umfangreiche Einzelausstellung. Aus seinen reichen Beständen an Klinkan-Werken konnte das Museum des Stiftes Admont in der großen Personalausstellung im Jahre 2004 schöpfen. Noch bis 12. Jänner 2020 ist anlässlich seines 25. Todestages eine wunderbare Retrospektive in der Neuen Galerie in Graz zu sehen.

Wein ist Kultur und galt schon immer als Bindeglied für die Gesellschaft.

Mag. Pater Egon Homann OSB

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